Fritz Pleitgen gehörte zu den bekanntesten deutschen Journalisten und Rundfunkmanagern seiner Generation. Viele Fernsehzuschauer kannten ihn als Auslandskorrespondenten, später übernahm er wichtige Führungsaufgaben beim Westdeutschen Rundfunk. Seine berufliche Laufbahn erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte und führte ihn an Orte, an denen Weltgeschichte geschrieben wurde.
Pleitgen berichtete unter anderem aus Moskau, Ost-Berlin, Washington und New York. Dabei erlebte er wichtige Phasen des Kalten Krieges aus unmittelbarer Nähe. Später wurde er Intendant des WDR und prägte damit auch die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland.
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Wer war Fritz Pleitgen?
Fritz Pleitgen war ein deutscher Journalist, Fernsehreporter, Auslandskorrespondent, Autor und Medienmanager. Er wurde am 21. März 1938 in Duisburg geboren und starb am 15. September 2022 in Köln im Alter von 84 Jahren.
Seine Karriere ist besonders interessant, weil Pleitgen bereits sehr jung mit journalistischer Arbeit begann. Im Alter von etwa 14 Jahren sammelte er erste Erfahrungen bei der damaligen Freien Presse in Bielefeld. Aus diesen frühen Anfängen entwickelte sich eine außergewöhnlich lange Medienkarriere.
Fritz Pleitgen – Kindheit, Herkunft und Ausbildung
Fritz Pleitgen wurde am 21. März 1938 in Duisburg geboren. Seine Kindheit fiel in eine schwierige Zeit der deutschen Geschichte. Der Zweite Weltkrieg und die unmittelbaren Nachkriegsjahre prägten die Lebensbedingungen seiner Generation stark.
Aufgewachsen ist Pleitgen vor allem in Nordrhein-Westfalen. Schon früh entwickelte er Interesse an Nachrichten und daran, wie politische und gesellschaftliche Ereignisse vermittelt werden. Sein Weg zum Journalismus verlief dabei anders als eine klassische akademische Karriere.
Bereits als Jugendlicher sammelte er praktische Erfahrungen bei einer Zeitung. Diese frühe Arbeit wurde zum Ausgangspunkt einer Karriere, die ihn später bis an die Spitze des WDR führte.
Fritz Pleitgen und seine Karriere als Journalist
Ein entscheidender Schritt folgte 1963, als Fritz Pleitgen zum Westdeutschen Rundfunk kam. Damit begann eine Verbindung zum WDR, die seine weitere berufliche Laufbahn über Jahrzehnte bestimmen sollte.
Zunächst arbeitete Pleitgen im journalistischen Bereich und war auch für die Berichterstattung der Tagesschau tätig. Bald zeigte sich, dass seine Fähigkeiten besonders für internationale und politische Themen geeignet waren.
Seine Karriere führte ihn schließlich aus Deutschland hinaus. Als ARD-Auslandskorrespondent berichtete Pleitgen von mehreren politisch bedeutenden Orten.
Fritz Pleitgen als WDR-Intendant
Nach seinen Jahren als Reporter und Korrespondent übernahm Fritz Pleitgen zunehmend Führungsaufgaben beim WDR. Damit begann ein neuer Abschnitt seiner Karriere.
1995 wurde er zum Intendanten des Westdeutschen Rundfunks gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2007 inne.
Als Intendant stand Pleitgen nicht mehr hauptsächlich selbst vor der Kamera. Stattdessen trug er Verantwortung für die strategische Entwicklung einer der größten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands.
Fritz Pleitgen privat – Ehefrau, Kinder und Familie
Neben seiner öffentlichen Karriere hatte Fritz Pleitgen eine Familie und vier Kinder. Über sein Privatleben wurde allerdings deutlich weniger berichtet als über seine berufliche Tätigkeit.
Das passt zu einer Generation von Journalisten, bei der die private Person häufig stärker von der öffentlichen Rolle getrennt wurde.
Bekannt ist jedoch, dass die intensive Arbeit als Auslandskorrespondent Auswirkungen auf das Familienleben hatte. Lange Aufenthalte im Ausland, politische Krisen und ein anspruchsvoller Arbeitsalltag bedeuteten, dass Beruf und Familie nicht immer einfach miteinander zu verbinden waren.
Fritz Pleitgen und sein gesellschaftliches Engagement
Nach seiner Zeit an der Spitze des WDR zog sich Pleitgen nicht vollständig aus dem öffentlichen Leben zurück.
Ein wichtiger Bereich wurde sein Engagement für Kultur und Gesellschaft. Besonders eng war seine Verbindung zum Ruhrgebiet.
Pleitgen übernahm eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit RUHR.2010, als Essen stellvertretend für das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas war. Das Projekt sollte zeigen, dass die Region weit mehr als ihre industrielle Vergangenheit zu bieten hatte.
Fritz Pleitgens Vermächtnis und Bedeutung für den Journalismus
Das berufliche Leben von Fritz Pleitgen zeigt, wie stark sich Journalismus innerhalb weniger Jahrzehnte verändern kann.
Als Pleitgen seine Karriere begann, waren Zeitungen und Radio zentrale Informationsquellen. Später wurde das Fernsehen zum wichtigsten Massenmedium. Gegen Ende seiner Tätigkeit als WDR-Intendant gewann schließlich das Internet immer stärker an Bedeutung.
Fazit: Wer war Fritz Pleitgen?
Fritz Pleitgen war einer der prägenden deutschen Fernsehjournalisten und Rundfunkmanager seiner Generation. Seine Karriere begann bereits als Jugendlicher und führte ihn später als ARD-Korrespondenten nach Moskau, Ost-Berlin, Washington und New York.
Von 1995 bis 2007 leitete er als Intendant den WDR. Nach seiner Rundfunkkarriere engagierte er sich unter anderem für das Ruhrgebiet und als Präsident der Deutschen Krebshilfe.
Fritz Pleitgen starb am 15. September 2022 im Alter von 84 Jahren. Sein Name bleibt besonders mit internationaler Berichterstattung, dem WDR und der Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verbunden.
FAQs zu Fritz Pleitgen
1. Wer war Fritz Pleitgen?
Fritz Pleitgen war ein deutscher Journalist, Auslandskorrespondent und langjähriger WDR-Intendant.
2. Wann wurde Fritz Pleitgen geboren?
Er wurde am 21. März 1938 in Duisburg geboren.
3. Wann ist Fritz Pleitgen gestorben?
Fritz Pleitgen starb am 15. September 2022 im Alter von 84 Jahren.
4. Welche Krankheit hatte Fritz Pleitgen?
Bei Fritz Pleitgen wurde Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert.
5. Hatte Fritz Pleitgen Kinder?
Ja, Fritz Pleitgen hatte vier Kinder, darunter den Journalisten Frederik Pleitgen.
Mher Lesson: arabella wunderlich




